Altersgemäße Sprechunflüssigkeiten (Entwicklungsstottern) im Alter zwischen 2,5 und 4,5 Jahren  sind entwicklungspsychologisch normal . Sollten diese jedoch länger als ein halbes Jahr andauern, empfehlen wir den Besuch beim Kinderarzt und eine logopädische Therapie. 

Beim chronischen Stottern können Mitbewegungen der Mimik und Körpermotorik auftreten, ebenso emotionale und vegetative Begleiterscheinungen wie

Angst-, Wut-, nasse Hände, Erröten sowie sprachliches und/oder soziales Vermeideverhalten.
Oft ist die gesamte Kommunikation im sozialen Umfeld beeinträchtigt.

Stottern wird daher auch als Kommunikationsstörung bezeichnet.

Nach eingehender Diagnostik erkunden wir, die das Stottern aufrechterhaltenden oder verstärkenden Faktoren. Die Eltern werden als Co-Therapeuten mit einbezogen.
Abhängig von Alter und Stottersymptomatik bzw. Ausprägung des Störungsbewusstseins wird spielerisch oder auch direkt mit dem Kind am Stottern gearbeitet. Dabei geht es in erster Linie um die Förderung der Sprechfreude, das Stärken des kommunikativen Selbstbewusstseins und das Modifizieren des eigenen Stotterns.

Wir behandeln die Sprechunflüssigkeit in Anlehnung an die Methoden von "van Riper", "C. Dell", "Nitza-Katz-Bernstein", unterstützt durch eine in der Praxis Marion Habestroh entwickelten und erfolgreichen Methode.