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Sprechstörungen bei Kindern

Sprech­stö­run­gen zeich­nen sich durch eine ver­min­derte Ver­ständ­lich­keit aus. Davon betroffen ist das  Zusammenspiel von Atmung, Artikulation, Lautstärke, Sprechmelodie (Prosodie) und Sprechtempo. 

Störung der Artikulation (Dyslalie)
Wir unterscheiden zwischen einer Störung der Artikulation und einer Störung des Lauterwerbs wobei das Kind die Laute ersetzt, auslässt oder falsch bildet. 
Zum Beispiel hat das Kind den Laut:

  • /k/ noch nicht erworben und ersetzt ihn durch den Laut /t/ dann wird aus 
    "Kirsche" -  "Tirsche",   
  • /bl/ noch nicht erworben und ausgelassen dann wird aus "Blume" -  "Lume",
  • /sch/ noch nicht erworben und als /s/ falsch gebildet dann wird aus "Schule" - "Sule".  

Lispeln (Sigmatismus)

Eine bei Kindern häufig auftretende Artikulationsstörung, bei der die "S-Laute" fehlerhaft gebildet werden und die Zunge zwischen den Zähnen zu sehen ist oder an die Zähne drückt. Orofaziale Störungen....

 

Redeflussstörung (Stottern, Poltern)

Unter Stottern versteht man Störungen des Redeflusses durch Wiederholen von Lauten, Silben und Wörtern und/oder durch Blockaden die sich durch pressendes Verharren in der Artikulationsstellung zeigen. Altersgemäße Sprechunflüssigkeiten (Entwicklungsstottern)  zwischen 2,5 und 4,5 Jahren treten bei fast allen Kindern im Verlauf ihrer Sprachentwicklung in Phasen auf. Die Kinder wiederholen Silben, Wörter und Satzteile oder machen Sprechpausen um das Zielwort zu finden oder den Ablauf des Satzes richtig gestalten zu können. Mehr zu diesem Thema....

Wir hMarion Haberstroh - Logopaedie Haberstroh D&umlusseldorfelfen Ihnen gerne weiter.

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Sprechstörungen bei Erwachsenen

Störung der Artikulation

Artikulationsstörungen im Erwachsenenalter sind meißt nicht überwundene Lautfehlbildungen aus der Kindheit. 

Die am häufigsten betroffenen Laute sind /S/ Sch/ /CH/ und können einen nicht zu unterschätzenden Störfaktor im Arbeitsleben darstellen. Ebenso können Kieferverletzungen oder eine zahnärztliche/kieferorthopädsche Behandlung zu Irritationen bei der Artikulation führen. Orofaziale Störungen....

Stottern

Unter Stottern versteht man Störungen des Redeflusses durch Wiederholen (Kloni) von Lauten, Silben und Wörtern und/oder durch Blockaden (Toni) die sich durch pressendes Verharren in der Artikulationsstellung zeigen. Beim chronischen Stottern können Mitbewegungen der Mimik und Körpermotorik auftreten, ebenso emotionale und vegetative Begleiterscheinungen wie Angst-, Wut-, Schamreaktionen oder nasse Hände, Erröten sowie sprachliches und soziales Vermeideverhalten. Oft ist die gesamte Kommunikation im sozialen Umfeld beeinträchtigt. Stottern wird daher auch als Kommunikationsstörung bezeichnet. mehr zu diesem Thema...

Dysarthrie

Die Dysarthrie ist eine zentrale oder periphere neurologische Störung der eine motorische Fehlfunktion der am Sprechvorgang beteiligten Organe wie Zunge, Lippen und Gaumensegel zugrunde liegt. Dabei sind die Funktionskreise Atmung, Stimmgebung und Artikulation betroffen. Morbus Parkinson, Multiple Sklerose, ALS. mehr zu diesem Thema...

Sprechapraxie

Als Sprechapraxie beschreibt man eine Störung bei der Planung von Sprechbewegungen. Sie zeigt sich im Bereich von Artikulation, Sprechmelodie und -rhythmus (Prosodie) und im Sprechverhalten. Häufig zeigen Betroffene Suchbewegungen bei der Artikulation und eine erhöhte Sprechanstrengung.

 

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